Nachdem sich die Swift Drohne als wichtigstes Verkehrsmittel zum Gipfel des Mount Everest etabliert hat, schwebt jetzt ein weiteres Highlight ins Himalaya-Gebirge. Eine neue Seilbahn der Superlative wurde in Betrieb genommen und bringt ab sofort täglich 112 Gäste auf den höchsten Berg der Welt.

Am frühen Morgen startete die bodentief verglaste Kabine Tenzing erstmals vom Basislager auf 5400 m Höhe. Sie brachte die Fahrgäste bei der ersten offiziellen Fahrt direkt bis zum letzten Ausstieg auf 8800 m. Also kurz vor den Gipfel – auf 8848 Meter. Die letzen Schritte müssen die Abenteurern dann doch noch selbst bewältigen.

Die knapp einstündige Fahrt zum Gipfel wird mit einem spektakulärem Blick belohnt. Die Kabine kreuzt beim Aufstieg regelmäßig den legendären Pfad der Erstbesteigung von Sir Edmond Hillary und Tenzing Norgay vom 29. Mai 1953. Über Hologramme werden kritische Kletterpassagen von vor über 83 Jahren immer wieder auf die schroffen Felsen projiziert.

Wer allerdings über 3000 m Höhenunterschied und atemberaubende Naturwunder mit der Tenzing erleben will, muss tief in die Tasche greifen – die billigsten Tickets gibt es ab 7.500 Euro.